Forschung  -  Dissertationen

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Fachgebiet Gesundheits- und Krankheitslehre, Psychosomatik

Dissertationen

Betreungserfahrungen und Zufriedenheit von Gebärenden und Wöchnerinnen in deutschen Krankenhäusern

Katja Stahl, Hebamme, MSc, Dipl-Pflege-Päd.

Untersucht werden die Betreuungserfahrungen und Zufriedenheit von gut 21.000 Wöchnerinnen, die zwischen 2002 und 2009 in 128 verschiedenen deutschen Krankenhäusern geboren haben. Es sollen die Dimensionen der Betreuungserfahrung ermittelt werden, die für die Zufriedenheit der Frauen am wichtigsten sind unter besonderer Berücksichtigung des Geburtsmodus. Vor dem Hintergrund steigender Sectioraten soll die Arbeit einen Beitrag zu einem besseren Verständnis für die Auswirkungen dieser Entwicklung aus Sicht der betroffenen Frauen leisten.

Stahl K. 2009 Wie zufrieden sind Frauen mit ihrer Geburtsklinik? Z Geburtsh Neonatol 213: 11-17

Stahl K 2010 Revalidierung eines Fragebogens zur Zufriedenheit von Wöchnerinnen mit der geburtshilflichen Klinik. Psychother Psych Med 60: 358-367

 

Soziale Aspekte der Frühgeburtlichkeit unter besonderer Berücksichtigung von Frauen mit Migrationshintergrund

Dipl.-Sozw. Claudia Berger

Die Studie wird überprüfen, ob sich Frühgeburtlichkeit in Niedersachsen als Problem sozialer Lagen und differenziert nach Migrationshintergrund (speziell Frauen aus "Osteuropa" und "Nordafrika, Mittlerer Osten" im Vergleich zu Frauen ohne Migrationshintergrund) darstellen lässt. Auch die Teilnahme an der Schwangerschaftsvorsorge von deutschen Frauen und Migrantinnen wird an den Niedersächsischen Perinatalerhebungen der Jahre 2001-2008 untersucht werden. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen einen Beitrag dazu leisten, die Ätiologie der Frühgeburtlichkeit unter sozialwissenschaftlichem Blickwinkel besser zu ergründen.

C.Berger, B. Schücking (Osnabrück) & P. Wenzlaff (Hannover) Migration – ein geburtshilflicher Risikofaktor? – Sekundäranalyse der Niedersächsischen Perinatalerhebungen 2001–2008, 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) vom 23. - 26. Februar 2011 in Hamburg.

C.Berger, B. Schücking (Osnabrück) & P. Wenzlaff (Hannover) 'Soziale Aspekte der Frühgeburtlichkeit und Migration Sekundäranalyse der Niedersächsischen Perinatalerhebungen 2001-2008, Kongresses 2010 Gemeinsamer Kongress der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention, Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie und European Union of Medicine in Assurance and Social Security vom 21. - 25. September 2010 in Berlin.

Halves C; Berger C (2009): Was ist anders? Schwangerschaft und Geburt bei Migrantinnen. Impulse 62/2009: 14-15

 

Gesundheitsförderung an Schulen – am Beispiel des Projektes „die gesunde Stunde“

Bettina Shamsul

Diese Arbeit beschreibt und analysiert die Ergebnisse des Projektes „die Gesunde Stunde“ und beleuchtet mittels spezieller Evaluationsmethoden die Planung und Umsetzung des Projektes.  Das Projekt wird bezüglich der Ausrichtung, Methodik und den Ergebnissen mit anderen gesundheitsfördernden Projekten an Grundschulen in Deutschland verglichen. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, aufbauend auf den Erfahrungen der „Gesunden Stunde“, einen Beitrag zur Konzipierung von nachhaltig erfolgreichen Konzepten im Bereich der Gesundheitsförderung  für Grundschulkinder zu erarbeiten.

 

Gesundheitsförderung durch Hebammen

Melita Grieshop

Die Arbeit beschreibt und untersucht die gesundheitsfördernde Arbeit von Hebammen im Kontext einer auf sechs Monate ausgeweiteten Wochenbettebetreuung. Auf der Grundlage eines prospektiven Kontrollgruppendesigns werden die Auswirkungen der verlängerten Hebammenbetreuung auf das physische und psychische Wohlbefinden der Mutter und ihres Partners, ihre gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen und ihre elterlichen Kompetenzen untersucht.

 

Stillerfahrung von Mehrgebärende die in deutschen „Babyfreundlichen“ Krankenhäuser entbinden

Elizabeth Hormann

Die Studie wird überprüfen, ob der Stillstart die in einem „babyfreundlichem Krankenhaus“ gewährleistet ist, sich in mehr Exklusivität des Stillens und längeren Stilldauer unter Mehrgebärende widerspiegelt vergleichen mit der Erfahrung mit dem ersten Kind.  Auch unter der Lupe genommen wird die Art der Unterstützung für das Stillen die nach der Entlassung in Anspruch genommen wurde.

 

Entscheidungsautonomie in der Pränataldiagnostik am Beispiel der Prognose nicht zu erwartender Lebensfähigkeit des Ungeborenen und Austragen der Schwangerschaft: Stimmen und Erfahrungen betroffener Frauen

Katharina Rost, Hebamme MSC Public Health, BSc Midwifery Science

Die Studie beschäftigt sich mit Frauen, die in der Schwangerschaft nach Pränataldiagnostik (PND) mit der Prognose Nichtlebensfähigkeit des Kindes konfrontiert sind. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, wie Frauen die PND- Diagnose und Prognosestellung eines nicht-lebensfähigen Kindes erleben und was ihre Beweggründe für die Fortsetzung der Schwangerschaft sind. Was sind ihre Bedürfnisse und Strategien zur Verarbeitung während Entscheidungsfindungsprozess, Schwangerschaft, Geburt und nach dem Tod des Kindes, was erleben die Frauen als hilfreich und unterstützend und wie gehen sie mit der Kommunikation mit ihrer Umwelt und eventuellen Entscheidungserwartungen um?

 

Das Leben im Werk:
Sozialkapital und psychosoziale Gesundheit Beschäftigter nach Personalabbau, während Restrukturierungen und Kurzarbeit

Dipl.-Ghl. Maja Tintor

Diese Fallstudie dokumentiert durch Kombination qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden wie sich die Veränderung der betrieblichen Situation auf die Gesundheit der Beschäftigten im Zeitverlauf auswirkt. Es stellt sich dabei die Frage, inwiefern Sozialkapital zur Gesundheit beitragen kann. Auf Basis dieser Ergebnisse werden Handlungsansätze für die betriebliche Gesundheitsförderung abgeleitet.

    Tintor, M. (2011, in Vorbereitung): "Beschäftigte: Kostenfaktor oder Humankapital?" Dokumentation Kontrolle Macht Evidenz - Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie, Berlin

    Tintor, M. (2010): Das Leben im Werk - Psychosoziale Gesundheit in bewegten Zeiten. In: Gesundheit Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Dokumentation 15. Kongress Armut und Gesundheit - Ethik im Spannungsfeld und Satellitveranstaltung "Global - Gerecht - Gesund?", CD-ROM, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V., Berlin, o. S.

    Tintor, M. (2008): Gesundheit am Arbeitsplatz. In: Baumann, K./Brenneis, J./Tintor, M.: Gesundheit im Unternehmen. Prämierte Arbeiten des BKK Innovationspreises Gesundheit 2007. Frankfurt am Main. S. 117-165.

    Tintor, M.: Gesundheit am Arbeitsplatz. In: Baumann, K./Brenneis, J./Tintor, M.: Gesundheit im Unternehmen. Prämierte Arbeiten des BKK Innovationspreises Gesundheit 2007. Frankfurt am Main 2008. S. 117-165.

    Tintor, M.: Firmus in Firma: Zur Zahngesundheit in der BGF. In: BKK firmus Magazin 5/2008.


    Poster

    Schücking, B./Tintor, M. (2011): "Psychosoziale Gesundheit in betrieblichen Veränderungsprozessen: (K)ein Problem? - Eine Fallstudie im Rahmen Betrieblicher Gesundheitsförderung" - Kongress 62. Jahrestagung des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM) und 19. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM), Essen

    Schücking, B./Tintor, M. (2011): "Gesundheit im Change Management Prozess - Ein Fallbeispiel", A+A Kongress 2011, Basi, Dortmund.

    Schücking, B./Borrmann, B./Tintor, M. (2009): "Das Leben im Werk: Psychosoziale Gesundheit Beschäftigter in bewegten Zeiten" - Kongress "Armut und Gesundheit", Berlin.

 

 

letzte Änderung: 01-Mrz-2012
geändert durch: trohde
verantwortlich für den Inhalt: Forschungsgruppe Maternal And Child Health